Die AnonMedics über #OccupyGermany, Eindrücke aus den Camps…
Das gesonderte Anonymous Occupy-Projekt, AnonNewsMedics (Anon Street Medics, AnonMedics) hat sich zu den Eindrücken, Einflüssen und Situtationen in den Protestcamps geäußert.
Wir hoffen, dass man sich auf andere Lösungen einigen kann, als einfach “aufzuhören”.
Hier seht ihr einzelne Auszüge aus dem Dokument:
[…]
Abgesehen davon, dass es schon seit über 14 Tagen keine größeren Demos mehr gab, scheint die Situation in manchen Camps alles andere als lustig zu sein.
In Düsseldorf ist sogar der Ansässige Pastor, welcher sehr nett und hilfsbereit ist, mit seinem Latein am Ende. Er beschwert sich: “Ich sehe nur noch Alkoholiker oder Menschen welche andere Drogen konsumieren, man kann keine 50 Meter mehr durch das Camp laufen ohne von berauschten Menschen angepöbelt oder angesprochen zu werden”[…]
In Frankfurt am Main sieht es leider nicht besser aus, dort wird man von Asamblea Leuten zu unnützen Diskussionen “gezwungen”, sollte man etwas kritisch sehen oder sich kritisch äußern.
Leute die als Ordner gekennzeichnet sind, sind selbst besoffen und rempeln dort unbewusst Menschen an und entschuldigen sich noch niemals.[…]
Da wir auch jüngere Sanis mit an Board haben oder auch Sanis, welche keine Maske tragen und nicht anonym sind, möchten wir unsere Unterstützer vor solchen Einflüssen schützen und organisieren uns solange nicht mehr, bis man endlich mal für die Camps klare Strukturen und eine nötige Ordnung einführt! […]
Link zum kompletten Dokument: http://pastebin.com/T93jYLnc
Wir werden uns mit den Anons dieses Projektes noch einmal auseinandersetzen um eine Lösung zu finden, wir würden es sehr schade finden, wenn so ein gutes und soziales Projekt einfach aufhört zu existieren.




